Institut für
Bildgebende DIAGNOSTIK

 

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Öffnungszeiten

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FAQ - Häufige Fragen unserer Besucher und unsere Antworten

 

 

 

Seit wann gibt es diese Methode?

 

Die erste dokumentierte  Behandlungsreihe wurde im Jahre 2007 durchgeführt.

Wir bieten diese Methode seit  Anfang 2010 in Deutschland an.

 

 

 

Auf welche Studien beziehen Sie sich?

  • Percutaneous Treatment of Lumbar Intervertebral Disk Hernias With Radiopaque Gelified Ethanol: A Preliminary Study. [202 cases]. Journal of Spinal Disorders & Techniques. 20(7):526-532, October 2007. Théron, Jacques MD *; Guimaraens, Leopoldo MD +; Casasco, Alfredo MD +; Sola, Teresa MD ++; Cuellar, Hugo MD +; Courthéoux, Patrick MD*
  • Percutaneous Treatment of Cervical Disk Hernias Using Gelified Ethanol. American Journal of Neuroradiology Published January 6, 2010 as 10.3174/ajnr.A1923. [57 cases]. J. Theron, H. Cuellar,T. Sola, L. Guimaraens, A. Casasco,P. Courtheoux         

 

Diese und weitere Publikationen auf der Seite des Herstellers:
   

 

 

Worauf  beziehen sich die Erfolgsraten von 80-91% ? Was ist mit den anderen 20% der Behandelten?

 

Die Erfolgsraten beziehen sich auf die Ergebnisse der zuvor genannten Studien.

 

Patienten, bei denen die Behandlung keinen Erfolg  brachte, fanden Erfolg in konservativer Therapie,  wurden operiert oder leben mit gleichbleibenden Beschwerden weiter.  Eine anhaltende Verschlechterung der Beschwerden nach der Behandlung mit DiscoGel® ist noch nicht aufgetreten.

 

 

 

Wie viele Menschen müssen im Anschluss an eine Behandlung trotzdem noch operiert werden?

 

Bezogen auf die Studien nur 0,7% - das entspricht 2 von 276 Patienten.

 

 

 

Wie lange hält die Behandlung vor / Gibt es schon Langzeiterfahrungen?

 

Laut Herstellerangaben sind über einen Beobachtungszeitraum von 5 Jahren keine wiederholten Bandscheibenvorfälle an behandelten Bandscheiben aufgetreten. Wir gehen aufgrund der Wirkungsweise davon aus, dass die Behandlung sehr lange Wirkung zeigt.  Die Methode ist noch zu neu, um belegbare Aussagen über größere Zeiträume treffen zu können.

 

 

 

Das Gel verringert die Größe der Bandscheibe in horizontaler Ebene – was passiert in der vertikalen Ebene?  Kommen sich die Wirbelkörper durch die Behandlung näher?

 

Laut Herstellerangaben wird die Höhe des Raumes zwischen den Wirbelkörpern (Intervertebralraum) nicht beeinflusst und die bestehende Anatomie der Wirbelsäule erhalten. Unsere Erfahrung zeigt, dass ein Höhenverlust eintreten kann. Dieser entspricht jedoch dem bei einer geschädigten Bandscheibe ohnehin auftretenden Höhenverlust.  Zudem wird durch die Wirkungsweise des DiscoGel® die Bandscheibe mit Vorfall eher stabilisiert.

 

 

 

Das Gel bindet Wasser – was passiert mit der Dämpfungsfunktion der Bandscheibe?

 

Die natürliche Dämpfungsfunktion ist bei einer geschädigten Bandscheibe ohnehin eingeschränkt. Es ist möglich, dass die Behandlung die Dämpfungsfunktion der behandelten Bandscheibe beeinflusst. Hierüber lassen sich derzeit – aufgrund mangelnder Studien- keine gesicherten Aussagen treffen. Aus unserer Sicht gilt es hier, die Risiken einer konventionellen chirurgischen Versorgung gegen dieses Risiko abzuwägen.

 

 

 

Welche Risiken bestehen bei der Durchführung / welche Komplikationen sind möglich?

 

Zunächst lässt sich sagen, dass während des gesamten Beobachtungszeitraumes keine bedeutsamen Komplikationen berichtet wurden. In Verbindung mit der Herstellerangabe von über 6000 Behandlungen weltweit ist dies aus unserer Sicht aussagekräftig. 

 

Dennoch lassen sich – wie bei jedem Eingriff in den Körper – Risiken nie vollständig ausschließen. Es könnten Blutgefäße punktiert werden, was zu Blutungen führen könnte. Es könnten Nerven verletzt werden, was zu Schädigungen des Nervens und seiner Funktion führen könnte. Es könnten allergische Reaktionen auf das eingebrachte Gel , auf das Lokalanästhetikum oder das im Bedarfsfall injizierte Beruhigungs-  oder Schmerzmittel  auftreten.

 

Bei keinem unserer bisher behandelten Patienten ist eine der vorgenannten Komplikationen aufgetreten. Sie werden vor einer Behandlung auch noch einmal durch den behandelnden Arzt ausführlich aufgeklärt.

 

 

 

Sind Folgebehandlungen oder weitere Therapien notwendig?

 

Nein. Die Behandlung ist mit der einmaligen Durchführung abgeschlossen.  Wir empfehlen je eine  Kontroll- / Verlaufsuntersuchung  mittels MRT nach drei, sieben und zwölf Monaten.

 

 

 

Warum übernehmen viele Krankenkassen nicht die Kosten für die Behandlung?

 

Da die derzeitige Studienlage den deutschen Kostenträgern oft nicht ausreicht.

 

 

 


 

Viele Fragen lassen sich ganz unkompliziert im persönlichen Gespräch beantworten - wir sind gerne für Sie da.

 

Kostenlose telefonische Beratung: 069 - 50 50 00 90
  (Mo.-Fr. 8-20 Uhr / Sa. 10-14 Uhr)

 


 

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